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UVHH-Stellungnahme zur Fahrrinnenanpassung

Hafenwirtschaft fordert den Senat auf, die Spekulationen über den Fahrrinnenausbau von Unter- und Außenelbe zu beenden und die Maßnahme wie geplant umzusetzen

Zu der Berichterstattung in der heutigen Ausgabe des Hamburger Abendblattes über einen Kompromissvorschlag bei der Fahrrinnenanpassung von Unter- und Außenelbe nehmen wir wie folgt Stellung:

  1. Es hat keinerlei Gespräche mit der Hafenwirtschaft bzw. dem Unternehmensverband Hafen Hamburg e.V. (UVHH) über eineModifizierung der Planungen für den Fahrrinnenausbau von Unter- undAußenelbe gegeben.
  2. Der UVHH lehnt eine Modifizierung der Planungen sowohl aussachlichen als auch aus verfahrensrechtlichen Gründen ab: Die Planungen für den Fahrrinnenausbau von Unter- und Außenelbe basieren auf einem sog. Bemessungsschiff, die notwendige Fahrrinnentiefe ist daher nicht beliebig variierbar, sondern orientiert sich am konkreten Bedarf!
  3. Die Terminals haben bereits heute aufgrund von Tiefgangs- und Breitenrestriktionen zunehmende Probleme bei der Abfertigung von Groß-Containerschiffen. Da die Anzahl dieser Schiffe im Hafen Hamburg erheblich zugenommen hat und in Zukunft weiter zunehmen wird, ist der Fahrrinnenausbau von Unter- und Außenelberinglicher denn je.
  4. Die Hafenwirtschaft geht nach wie vor davon aus, dass der Fahrrinnenausbau von Unter- und Außenelbe wie geplant, d.h. mit einer Verbesserung der Maximaltiefgänge um etwa 1 Meter, schnellstmöglich umgesetzt wird.

Norman Zurke
Geschäftsführer UVHH

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