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Krisentarif auch für den Hafen Hamburg gefordert

Mit der jetzt erfolgten Ankündigung, auf das Hafengeld einen sogenannten Krisenrabatt in Höhe von 7 Prozent für 2010 zu gewähren, setzt der Hafen Rotterdam ein deutliches Zeichen im internationalen Wettbewerb und in der Bewältigung der Krisenfolgen innerhalb der Nordrangehäfen.

Die Hamburger Hafenwirtschaft appelliert nunmehr an die Stadt und die Hamburg Port Authority, ebenfalls ein Zeichen zu setzen, das der derzeitigen Wettbewerbssituation gerecht wird und die weltweite Seefahrtskrise angemessen berücksichtigt. Für die Reeder zählen aufgrund ihrer eigenen schwierigen Lage beim Seetransport zurzeit einzig und allein die Kosten bei der Wahl des Hafenanlaufs. Die Hafengebühren für den Hamburger Hafen wurden durch die HPA zuletzt noch im März 2009 um 4 Prozent angehoben.

„Die bereits seit Wochen von der Behörde für Wirtschaft und Arbeit und der HPA angekündigte Neukonzeption der Hafenanlaufkosten muss nun schnellstens erfolgen und die Gebührenstruktur in den wichtigsten Wettbewerbshäfen berücksichtigen. Gleiches gilt für die vom Bund festgesetzten Gebühren, u.a. für den Nord-Ostsee-Kanal. Nur durch eine spürbare Entlastung der Hafenkunden sowie eine marktorientierte Tarifstruktur und eine zügige Fahrwasseranpassung der Elbe kann die Wettbewerbsfähigkeit des Hamburger Hafens dauerhaft erhalten bleiben.“, so Klaus-Dieter Peters, Präsident des Unternehmensverbandes Hafen Hamburg e.V.

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