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Fahrwasseranpassung: Reeder erhöhen Druck auf Politik

Die jüngsten Äußerungen des Chefs der größten Reederei Chinas, der COSCO-Group, Wei Jiafu, verdeutlichen die Dringlichkeit der Fahrwasseranpassung von Unter- und Außenelbe. Wei Jiafu äußerte anlässlich eines Gespräches mit Bundeskanzlerin Merkel, dass die seewärtige Zufahrt zum Hafen Hamburg mit einem zulässigen Maximaltiefgang von nur 13,50 m für die 12.000 TEU-Schiffe nicht ausreichen würde und forderte eine schnellstmögliche Umsetzung des geplanten Fahrrinnenausbaues.

Gleichlautend äußerte sich der Geschäftsführer der CMA CGM Deutschland GmbH, Reinhard Peschel, anlässlich des Anlaufes der CMA CGM Christophe Colomb in der letzten Woche. Peschel hatte anlässlich des Anlaufes zudem angekündigt, den Hafen Hamburg ab August regelmäßig mit 14.000 TEU-Schiffen anzulaufen.

Klaus-Dieter Peters, Präsident des Unternehmensverbandes Hafen Hamburg e.V.: „Die Äußerung von Wei Jiafu und der Anlauf der CMA CGM Christophe Colomb belegen den Bedarf und die Dringlichkeit der geplanten Fahrrinnenanpassung von Unter- und Außenelbe. Aufgrund der derzeit geltenden Tiefgangs- und Breiten­restriktionen können die modernen Großcontainerschiffe den Hafen Hamburg nur teilabgeladen und in einem eng begrenzten Zeitfenster anlaufen. Derartige Einschränkungen sind für die Reeder langfristig nicht akzeptabel. Wir appellieren daher an alle politische Verantwortlichen, die Fahrwasseranpassung von Unter- und Außenelbe mit allem Nachdruck voranzutreiben.“

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